Dokumentationen

Dokumentation zum Fachtag "Crystal Vater-Mutter-Kind" am 13.02.14 in Görlitz

Am 13.2.2014 fand in der Kulturbrauerei Görlitz die 5. Fachtagung  „Crystal – Vater, Mutter, Kind“ statt. Wie in den vorangegangenen Veranstaltungen lag der Schwerpunkt auf der Drogen Crystal-Meth und insbesondere auf konsumierenden Eltern. Das Interesse in der Region war sehr groß und die Kooperationspartner CJD/Arbeitskreis Jugendschutz und Suchtprävention und das Institut 3L begrüßten über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nachdem  Herr Landrat Bernd Lange  das Grußwort gesprochen hatte, referierte Dr. Roland Härtel-Petri über „Psychische und Physische Veränderungen  bei Crystal-Konsum“. Jahrelange Erfahrungen als Oberarzt im Bezirkskrankenhaus Bayreuth mit Klienten, die Crystal-Meth konsumierten, dienten dem niedergelassenen Facharzt zur Illustration.  Die Power-Point-Präsentation dazu finden Sie hier.

Foto Herr Dr. Härtel-Petri

Foto Saal

Danach konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen sieben Workshop-Angeboten  entscheiden:                              

WS 1:    „Gemeinsam Familien begleiten: Kooperation am Beispiel“ Kinder- und Jugendhilfe und Suchthilfe sind in ihrem beruflichen Alltag zunehmend mit komplexen Problemlagen konfrontiert, welche aufeinander abgestimmte Interventionen und Kooperation erfordern: Kinder aus suchtbelasteten Familien, Drogen konsumierende Eltern, Jugendliche mit hohem Suchtmittelkonsum, Kindeswohlgefährdungen usw. - fordern heute beide Bereiche gleichzeitig heraus. Beispiele aus Begleitungen, Unterstützungsangebote im Netzwerk stellten Frau Dipl.-Psych. Jana Stahn, Leiterin PSBB und  Frau Dipl.Soz.päd. Aline Korbut,  Arbeiterwohlfahrt KV Bautzen e.V. vor. Die ppt finden Sie hier. 

WS 2:    „Crystal in Familien“ die Auswirkungen von Konsum und Abhängigkeit auf die Familien,  welche Unterstützung brauchen diese? Vor dem Hintergrund ihrer klinischen Erfahrungen gab Frau  Dr. med.S. Frau Hiekisch, OÄ  Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Großschweidnitz, einen Einblick in das Thema.

WS 3:    "Verstrahlte" Eltern - wie sprech´ ich´s an? Gesprächsführungs-Basics (Motivational Interviewing) unter Beachtung von Crystal-Sezifika  waren das Thema von Herrn M.A.Science Wolfgang Wetzel, Leiter der Suchberatungsstelle der Caritas Zwickau e.V., der über jahrelange Beratungserfahrungen in der Arbeit mit der Klientel verfügt.

WS 4:    „Crystal und Schwangerschaft“  Die Auswirkungen des Konsums auf die Schwangerschaft, das Ungeborene und die erste Zeit als Familie waren der Arbeitsschwerpunkt von Frau Claudia Adamczyk von der Drogenhilfe Knackpunkt, einer  niedrigschwelligen Drogenberatungsstelle der  SiT-Suchthilfe in Thüringen gGmbh. Hier finden Sie die Präsentation.

WS 5:    Frau Dipl.Päd. Kristin Anhut vom Institut 3L hatte die „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ im Focus. Welche Unterstützungen benötigen besonders die Kinder und wie kann dies mit der Familie gemeinsam erarbeitet werden? Die Präsentation finden Sie hier. Sowie Flipchart 1 und Flipchart 2.

WS 6:    Im Workshop  „Fragen des Betäubungsmittelrechtes“ , den Herr Staatsanwalt Neumann aus der Staatsanwaltschaft Görlitz anbot, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über die rechtliche Situation von Konsumenten verschaffen.

WS 7:    Fragestellungen aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich sowie an der Schnittstelle zur Jugendhilfe beantworteten Dr. Roland Härtel Petri und Frau Dipl.Soz.päd. Jana Juhran vom Institut 3L im Workshop „Fragestellungen aus der Praxis“.

In einem abschließenden Plenum stellten die Referentinnen und Referenten die diskutierten Inhalten noch einmal kurz dar.

 

Foto Frau Stahn und Frau Korbut

Foto Herr Wetzel

Foto Frau Adamczyk

Foto Frau Anhut

Foto Frau Dr. Hiekisch

Foto Frau Birkner